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Zelltypen



Bei den Solar-Zellen werden hauptsächlich drei Zelltypen unterschieden: monokristalline, polykristalline und amorphe.

  

Kristalline Zellen

Kristallin bedeutet, dass das Silizium in kristallisierter Form vorliegt: alle Atome sind nach einem bestimmten Muster streng geordnet ausgerichtet. Dies steht im Gegensatz zu amorphen Zellen (amorph: griech. gestaltlos), wo die Atome unregelmässig angeordnet sind.

Die kristallinen Solarzellen unterscheidet man in zwei Typen:

   

Monokristallin

Monokristallin (mono: ein) bedeutet, dass der Siliziumblock, aus dem die Scheiben herausgesägt werden, aus einem einzigen Kristall besteht. Dieser Block wird aus einer Siliziumschmelze herausgezogen. Das Herstellverfahren ähnelt dem Kerzenziehen. Optisch erkennt man die monokristallinen Zellen an der gleichmässig blauen oder schwarzen Oberfläche.

   

Polykristallin

Polykristalline Solarzellen (poly: mehrere) entstehen aus einem gegossenen Siliziumblock, der aus mehreren Kristallen besteht. Optisch erkennt man polykristalline Zellen an der marmorartigen Struktur

   

Amorphe Zellen

Bei den amorphen Solar-Modulen wird das Silizium in einer dünnen Schicht auf ein Glas gedampft. Dieser Zelltyp braucht sowohl weniger Material, als auch weniger Energie zur Herstellung und birgt grosses Potenzial für die Zukunft. Zurzeit ist allerdings der Wirkungsgrad noch geringer, als bei kristallinen Solar-Zellen. Deshalb verwendet man heute für die meisten Anwendungen die leistungsfähigen kristallinen Solar-Zellen.